Wanderungen eines Kosmopoliten, oder über Staatsverfassung, politische Freiheit und Despotismus : ein platonischer Traum

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woindern der Perſek habenringen laſſen? Ebert diéſer thôriciten Vermiſchung des Göêtterdienſis mit den Geſetzen, muß man ſeins irrige Meinung zu? {reiben , daß Schaamhaftigkeit nichts weiter als eine geſellige Konvention ſey- welche der Gefſezgeber aufheben könnesz ‘ein Irrthum, der dem Menſchen die ‘einzige Belohnung raubt [die ihn für den

Kampf mit der Leidenſchaft entſchädigen fann. Num as vortrefliche. Geſeigebung wurde durch die Gemeinſchaft der Weiber verunſtaltet - und dies lag an ſciner Geliebten Egeria „ deren Lobrede

er zu haltes wagte. Î I< übergehe hier die Th eofratic, einé Res gierungsforn, welche der Nakur widerſtrebt , inden ſie den Mêuſchen auf. den traurigen Begriff ciner rachſichtigen und ewig bewaſneten Gottheit zuräfweißt. Es leuchtet jedem von ſelbſt ein, daß eine Geſeliſchaft von Prieſterkönigen- welche die Erde mit dem Schwerd und dem Feuer des Rauche faſſes zugleich verheeren können, an ſi< ſelbſt un? rectinägig und ungültig iſt. Bis zu dem Augettblif, wo die Vernunft ihre Anmaaſungen aufdekt und zerfiórt ann eine ſolche Regierung mitten ünter